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Heiliger Vinzenz Ferrer


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Patronat:
5. Mai - gebotener Gedenktag

* 1350, 5. April 1419

Ordenspriester

Heiliggesprochen durch Papst Calixtus III. am 29. Juni 1455

Feuer in der Hand, Taufbecken

von Valencia und Vannes; der Ziegelmacher, Holzarbeiter, Dachdecker und Bleigießer; gegen Kopfschmerzen, Epilepsie, Fieber und Gefahren aller Art; für gute Heirat und Fruchtbarkeit, einen seligen Tod

Vinzenz Ferrer, 1350 in Valencia geboren, trat mit 17 Jahren im Dominikanerkonvent seiner Vaterstadt in den Orden ein. Er führte ein strenges, geistliches Leben. Zeugnis davon gibt seine Schrift "Über das geistliche Leben". Nach Beendigung seiner Studien übte er sein Apostolat in Unterricht und Predigt aus. Von 1380 - 1390 übernahm er verschiedene Aufgaben im Auftrag des Kardinallegaten Petrus de Luna und des Königs von Aragon, Johannes I.

Als Wanderprediger war Vinzenz bis 1399 in Südfrankreich, in Italien, in der Schweiz und Savoyen tätig. Wie einen Stachel im Herzen empfand Vinzenz den nicht endenden Krieg zwischen England und Frankreich, und vor allem das Schisma in der Kirche des Abendlandes. Er sah darin viele Anzeichen des Weltendes.

Guten Glaubens folgte Vinzenz anfangs dem Gegenpapst Benedikt XIII. Da der Papst nicht bereit war, das Schisma in der Kirche des Westens zu beenden, verließ er ihn und mühte sich noch mehr um den Frieden und die Einheit in der Kirche. Er widmete sich wieder ganz der Predigt und machte sich auf, als "Legat Christi" die Menschen zur Vorbereitung auf das Kommen Christi zu drängen. Seine feurigen und einfachen Worte, die von Wundertaten aller Art begleitet waren, erschütterten viele Menschen und führten sie zu einem Leben der Buße.

1408 kehrte er nach Valencia zurück. Wenige Jahre später jedoch ging er aufs neue nach Frankreich, das er in allen Richtungen durchwanderte, bis er schließlich die Bretagne erreichte. Dort starb er am Schluss der von ihm in Vannes gehaltenen Fastenpredigten am 5. April 1419. Papst Calixtus III. sprach ihn am 29. Juni 1455 heilig.







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