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Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz


Gedenktag:

Biographie:

Attribute:

Patronat:
7. Oktober - Fest

* um 20 v. Chr., 15. August 48 (?)

mit Kind

der (katholischen) Kirche und der ganzen (katholischen) Christenheit; von Bayern und Lausanne; der Gastwirte, Köche, Kürschner, Tuchmacher, Töpfer, Schiffer, Lebkuchenbäcker, Seidenarbeiter, Essigbrauer; gegen Gewitter und Blitz; in allen Nöten

Die große Verehrung der Jungfrau Maria durch den heiligen Dominikus ist auf den Orden übergegangen. Aus ihr entstand im 15. Jahrhundert das Rosenkranzgebet. Alanus de Rupe (1475) verbreitete den Psalter Mariens und gründete 1470 in Douai (Nordfrankreich) die Bruderschaft vom Psalter Jesu und der Gottesmutter Maria. Der Psalter des Alanus zählte 15 Vaterunser, 150 Ave Maria und 150 Geheimnisse aus dem Leben Jesu und Marias.

Am 8. September 1475 errichtete Jakob Sprenger in der Dominikanerkirche in Köln eine Rosenkranzbruderschaft. Sein Rosenkranz hatte 50 Ave Maria und 50 Geheimnisse. Ein damals entstandenes Rosenkranzbild befindet sich heute in der St. Andreas-Kirche in Köln. Ein Altarbild aus der Dominikanerkirche in Frankfurt, um 1490 entstanden, stellt bereits die heute üblichen 15 Geheimnisse dar.

Von Köln ging eine rasch wachsende Bewegung aus, die das Rosenkranzgebet bald zur volkstümlichsten Andacht der katholischen Kirche machte. Die Predigerbrüder sorgten für eine schnelle Verbreitung des Rosenkranzes durch Predigten, Schriften und Errichtung von Bruderschaften.

Als die Türken das christliche Abendland bedrohten, rief Papst Pius V. die Christenheit zum Rosenkranzgebet auf. Die christliche Flotte siegte am 7. Oktober 1571 bei Lepanto über die Türken. Zur Erinnerung an diesen Sieg gestattete der Papst den Predigerbrüdern, alljährlich ein Fest "Unserer Lieben Frau vom Siege" zu begehen. Unter Papst Clemens XI. verbreitete sich dieser Gedenktag als "Rosenkranzfest" über die ganze Kirche.

Im 19. Jahrhundert bemühten sich Papst Leo XIII. und die Dominikaner um die Erneuerung des Rosenkranzgebetes. Man kann sagen, dass diese Anstrengung seitdem nicht mehr nachgelassen hat. Der Orden sieht im Rosenkranzgebet ein vorzügliches Mittel für alle Gläubigen, um mit Maria die großen Heilsgeheimnisse betend zu meditieren. Die Apostolische Ermahnung "Marialis cultus" Papst Pauls VI. im Jahre 1975 hat schließlich die ausdauernden Bemühungen mehrerer Generationen von Predigerbrüdern bestätigt.







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